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Geschmack

18.04.2010: Riechen,schmecken,fühlen

 

MENSCHLICHE KÖRPER

  Körperliche Empfindungen  GERUCH & GESCHMACK
 
DER MENSCHLICHE KÖRPER

 GERUCH

Auf den Nervenendigungen in der Nase sitzen Rezeptoren, die die in der Luft enthaltenen chemischen Moleküle riechen können. Diese Zellen sind in so genannten Riechfeldern, die etwa die Größe einer Briefmarke haben einnehmen, in den Nasenhöhlen beider Nasenseiten konzentriert. Sie reagieren auf bestimmte Duftmoleküle und die Nerven senden sie über den Riechkolben als elektrische Impulse an das Gehirn.

GESCHMACK   

Geschmacksknospen sind kleine sensorische Organe, die sich in hohen Konzentrationen auf der Zunge befinden, aber auch in der Kehle und im Gaumen vorkommen. Auf der Zunge sind sie als kleine Warzen oder Papillen sichtbar, die in Form und Position variieren. Geschmacksknospen können vier verschiedene Geschmacksrichtungen wahrnehmen. Bitter, sauer, salzig und süß. Alle verschiedenen Aromen, die wir schmecken, bestehen aus einer Kombination dieser vier Geschmacksrichtungen und den Gerüchen, die durch die Nase aufgenommen werden.

TASTENEMPFINDLICHKEIT  

Unsere Fähigkeit, Gegenstände durch Berührung zu fühlen, ist im Mund sowie an Händen und Füßen besonderst stark ausgeprägt. Hier finden sich die höchsten Konzentrationen an sensorischen Zellen. 

 

TASTSINN Auf der Menschlichen Haut befinden sich unzählige sensorische Rezeptoren, die dem Körper das Gefühl von Berührungen vermitteln.

Die sensorischen Nerven reagieren alle unmittelbar, indem sie die körperlichen Empfindungen in Nervenimpulse umwandeln, die dann über das Zentralnervensystem in einem bestimmten Hirnbereich, den Thalamus, übermittelt werden. Hier werden die eingehenden Impulse sortiert und an die entsprechenden sensorischen Bereiche des Gehirns weitergeleitet.

Einige Rezeptorzellen liegen unmittelbar unter der Hautoberfläche und reagieren auf leichte Berührung und Wärme, andere befinden sich in tieferen Regionen und reagieren erst auf starken Druck.

Auf Berührung reagierende Rezeptoren befinden sich überwiegend an Händen, Füßen und Lippen. Dies spiegelt die Bedeutung von Berührungen in diesen Bereichen wider - sie verbringen mehr Zeit mit dem Kontakt fremder Gegenstände als jeder andere Körperteil.


 

DER MENSCHLICHE KÖRPER
RICHKOLBEN - NASENKNORPEL - NASENHÖHLE - SPEICHELDRÜSEN - ZUNGE

Riechkolben
Es gibt zwei dieser Nervenbündel, und zwar jeweils neben den Augen. Die von ihnen ausgehenden Nerven ragen durch die Schädelknochen hinunter in die jeweilige Nasenhöhle
Nasenknorpel
Der Nasenrücken wird er verletzt, spricht man von einer gebrochenen Nase.
Nasenhöhle
Die beiden Nasenhöhlen, die je einem Nasenloch zugeordnet sind, liegen als große Räume zwischen Augenhöhle und Gaumendach und sind durch eine dünne Knorpel und Knochenschicht voneinander getrennt. In der die Nasenhöhle ausgekleideten, schützenden Schleimschicht verlaufen Blutgefäße, die die eingeatmete Luft aufwärmen.
Speicheldrüsen
Speichel löst Nahrungsmittel auf, hält den Mund feucht und macht die Nahrung für ihren Transport zum Rachen gleitfähig.
Zunge
Auf der Zungenoberfläche sind Geschmacksknospen angehäuft. Die Zunge selbst dient dazu, Nahrung zum Rachen zu befördern, damit sie hinuntergeschluckt werden kann. 

 
Riechen, schmecken, fühlen -


Duftmoleküle aus 1000 Quellen schweben frei in der Luft und unser Geruchssinn lässt uns die intensiveren dieser Stoffe aus der Entfernung wahrnehmen. Um bei Nahrungsmitteln zwischen verschiedenen Gerüchen unterscheiden zu können, arbeitet der Geruchssinn mit den Geschmacksknospen zusammen. der Tastsinn liefert Informationen, die das Gehirn benötigt, um weitere Eigenschaften eines Gegenstands wie Temperatur, Beschaffenheit, Festigkeit und Gewicht herauszufinden.

 
 | WISSENSWERTES |

Die 10 000 Geschmacksnerven auf der Zunge haben eine Lebensdauer von wenigen Tagen und werden ständig erneuert.

Menschen können 10 000 unterschiedliche Gerüche erkennen. Kinder nehmen mehr Gerüche wahr als Erwachsene, da die Zahl der Geruchsrezeptoren ab der Geburt sinkt.

In der Nase sitzen etwa 50 Mio. Geruchsrezeptoren.

18.04.2010 / Bernd Springer

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