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Meine meisten großen Zander habe ich in den Morgen und nicht in der Abenddämmerung gefangen, was für mich auch erklärbar ist. Ich glaube, es ist wie bei den Karpfen, wo sich auf einem Futterplatz zuerst die Kleinen und erst später die Großen einstellen.
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Wir können davon ausgehen, daß sich der Zander bei Tage am Fuße der Kante oder im Flußbett aufhält und erst bei Einbruch der Dämmerung langsam ans Ufer kommt um zu rauben. Da der Großzander erst später folgt, in der Nacht aber nicht so aktiv ist, werden die meisten Großen in der Morgendämmerung zwischen drei und sechs Uhr gefangen. Diese drei Stunden sollte man am Wasser sein.
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Die Zeichnung zeigt im Beispiel eines Federjigs die Wirkung des rhythmisch auf den Grund prallenden Bleikopfes. Deshalb sollte das Bleikopfsystem immer wieder kräftig auf den Grund schlagen, damit eine lockende Wolke entsteht, die gründelnde Beutefische vortäuscht und den Zander aktiviert zum Biß.
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Wo ich Großzander finde ? Meine Antwort lautet: ausschließlich in großen Gewässern wie Seen, Flüssen oder Stauseen. Große Gewässer beherbergen in der Regel alles Futter in ausreichendem Maße, was der Zander braucht, um sich zu kapitaler Größe zu entwickeln.
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Mein TIPP:
Stauseen ! Weil ich glaube, daß die Mischung Fluß/See optimale Bedingungen bietet. Das heißt: Strömung, aber auch ruhige Buchten, tiefe Rinnen oder seichte Ausstände sowie harte kiesige Bodenstrukturen.
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